Die Wirtschaftskammer geht mit der heute präsentierten Bildungsoffensive in die richtige Richtung. „Bildung ist eine Kernforderung von UNOS, wir hoffen daher auf eine rasche und ernsthafte Umsetzung der Initiative“, sagt UNOS Bundessprecher Michael Schuster.

Die Schüler_Innen sind die Unternehmer_Innen von morgen, deshalb fordern UNOS schon seit langem mehr Unternehmertum im Schulunterricht. „Das ist wichtig, damit die Jugendlichen schon im Laufe der Ausbildung Freude am unternehmerischen Denken entwickeln“, erklärt Schuster. Deshalb müssen diese Aspekte in den Unterricht integriert werden, auch um wirtschaftliches Basiswissen zu festigen.

Auch die Attraktivierung der Lehre ist eine Maßnahme auf die UNOS schon lange pocht. Es ist ein richtiger Schritt, dass dieser Punkt in die Bildungsoffensive aufgenommen wurde, leider hat die Lehre für Asylwerber_Innen in Mangelberufen (Dachdecker_In, Koch, Köchin, Spengler_In, etc.) für die Wirtschaftskammer anscheinend keine Priorität, zeigt sich Schuster enttäuscht: „Es ist schade, wenn vorhandene Potentiale nicht genutzt werden. Hier muss die WKO den Unternehmerinnen und Unternehmern Österreichs endlich zuhören!“.

Bleibt nun zu hoffen, dass den Worten Taten folgen, frei nach dem Zitat: „Machen ist wie wollen, nur krasser.“

2019-01-15T16:09:38+00:00