Wir appellieren an den Obmann der SVS: Verlängern Sie die Stundung der Beiträge und halten Sie Mahnungen zurück!

„Es ist unfassbar, dass gerade in einer Phase, wo nicht einmal klar ist, was nächste Woche kommt oder nicht kommt, die Sozialversicherungs-Beiträge vorzeitig eingetrieben werden sollen.“ (UNOS Bundessprecher Sepp Schellhorn)

Es braucht hier funktionierende Gesamtkonzepte, wie Unternehmen den angehäuften Schuldenrucksack abbauen können. Vor allem wäre auch eine Abstimmung mit den Zeitrahmen bei den gestundeten Abgaben sicherzustellen. Das Versagen der Bundesregierung bei der effizienten Bereitstellung der Wirtschaftshilfen macht eine rasche Rückzahlung der Beiträge zusätzlich zum Ding der Unmöglichkeit.

Wir UNOS fordern den Obmann der SVS daher dringend auf, die Stundung der Beiträge zu verlängern und die Mahnungen zurückzuhalten. Denn die SVS sitzt auf rund 700 Millionen Euro Rücklagen, die Wirtschaftskammer sogar auf 1,7 Milliarden. Diese Rücklagen müssen jetzt endlich genutzt werden, um gesunde Unternehmen zu unterstützen und nicht in den Ruin zu treiben. Die Selbstständigen werden auf Grund des Staatsversagens in der Pandemiebekämpfung ohnehin von einer Konkurswelle betroffen sein.