Loading...
Home 2020-10-03T20:52:12+00:00

Die Regierung spielt mit uns Hü-Hott.                                                                                             

Kein Betrieb kann so planen.

Auf die Verheißung des Kanzlers von „koste es, was es wolle“ folgte ein Murks, und im 24-Stunden-Takt werden neue Regeln präsentiert. Dabei sind klare, strenge Regeln für uns Unternehmerinnen und Unternehmer kein Problem, sondern der Zickzackkurs der Regierung. Kunden buchen Dienstleistungen und Events nur mehr kurzfristig und stornieren bei der nächsten Hiobsbotschaft. In etlichen Branchen ist jegliche Planungssicherheit weggebrochen. Kein Betrieb kann so überleben.

Größter Wirtschaftseinbruch seit Zweitem Weltkrieg

Der heimische Tourismus und die Gastronomie erlitten heuer im Sommerhalbjahr wegen der Coronavirus-Pandemie einen herben Rückgang, wie aus den vorläufigen Zahlen der Statistik Austria vom 28. September 2020 hervorgeht. Zwischen Mai und August gingen die Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um nahezu ein Drittel zurück. Die Zahlen für die Gesamtwirtschaft sehen ebenfalls düster aus. Nach dem Lockdown im März brach die Wirtschaftsleistung in den Folgemonaten April, Mai und Juni um 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal ein. Gegenüber dem Vorquartal betrug das Minus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) real, also saison- und arbeitstagbereinigt, 12,1 Prozent. „Das ist der kräftigste Rückgang seit dem Zweiten Weltkrieg“, so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Das ist kein Krisenmanagement, das ist ein Zickzackkurs, der Unternehmen ruiniert.
Für die Unternehmen werfen die ständig neuen Einschränkungen, das Corona-Ampel-Chaos, die fehlende Planungsgrundlage sowie die Reisewarnungen existenzielle Fragen auf, ohne dass die Regierung einen Rettungsschirm spannt. Schnelle, unbürokratische Hilfe wurde uns versprochen. Doch selbst acht Monate nach dem Lockdown kommen die Hilfen nicht an. Der Fixkostenzuschuss ist eine Beschäftigungstherapie für Steuerberater. Blümel sitzt auf zwölf Milliarden Euro, von denen nicht einmal 300 Millionen geflossen sind. Weniger als ein Viertel des Härtefallfonds wurde bisher ausbezahlt. Durch die fehlende Planung brechen jetzt die Kurzarbeitsdämme.

Das ist kein Rettungspaket, das ist Sterbebegleitung.

Vor lauter Misstrauen fließt die Hilfe nur tröpfchenweise.

Während sich die Regierung beim eigenen Versagen wegdrückt, schiebt Kurz uns Unternehmern den Schwarzen Peter zu, indem er suggeriert, dass wir zum Ausfüllen der Formulare zu blöd sind und Schwarzgeld bunkern. Und damit sich ja niemand etwas erschwindelt, wurden die bürokratischen Hürden so hoch gelegt, dass gar keine Hilfe mehr ankommt. Zumindest diese Mission wurde mit Bravour erfüllt.

Wir brauchen eine Freeze-Lösung, die jene Betriebe unter einen Rettungsschirm stellt, deren Geschäftsmodell verunmöglicht wurde. Das bedeutet das komplette Aussetzen von Kreditraten, Zinszahlungen und Steuern. Stundungen sind zu streichen. Betriebe, die bereits überwiesen haben, bekommen die Mittel retour. Für alle neuen Jobs sollen im ersten Jahr die Lohnnebenkosten entfallen – damit wäre ein Jobimpuls garantiert.

Wir brauchen keinen Wirtschaftskammer-Präsidenten, der in der Krise mit einer Doppelmagnumflasche posiert. Wir brauchen keine WK-Fraktion, die vor allem die Karriereoptionen ihres WK-Präsidenten berücksichtigen muss, statt sich um die Anliegen der EPUs und KMUs zu kümmern.
Wir brauchen keine Kammer, die als träger Apparat vor allem um sich selbst kreist und sich beim Thema Transparenz in Schweigen hüllt. Der Wirtschaftsbund war einmal dazu in der Lage, die ÖVP in der Regierung zu kritisieren und auf die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer zu pochen – aber diese Zeit ist vorbei.

Ich möchte an alle jene eine Einladung aussprechen, die sich wieder für die Wirtschaft engagieren wollen und keinen türkisen Poser an der Spitze der Kammer akzeptieren. Der Wirtschaftsbund kümmert sich um die Karriere von Harald Mahrer.

Ich kümmere mich um Ihre Anliegen!

Ihr Sepp Schellhorn, Bundessprecher

P. S.: Sie interessieren Sich für meine Themen und meine politische Arbeit? Dann melden Sie sich für meinen Newsletter an.

Newsletter Sepp Schellhorn
Newsletter UNOS – Unternehmerisches Österreich
UNOS Ansprechpartner in den Bundesländern

Wir fordern Erneuerung!

Und zwar nicht zum Selbstzweck, sondern weil sich die Wirtschaft weiterentwickelt hat.

Mehr erfahren

UNOS

UNOS steht für Unternehmerisches Österreich und ist eine junge, engagierte Bewegung, die aus der Mitte der Gesellschaft kommt.

NEWS

Zusammen machen wir den Unterschied

Alle News

JETZT MITMACHEN!

Ob unser Frisör um die Ecke, unsere Bäcker, der IT-Spezialist, der Restaurantbetreiber in unserer Nähe, der Taxler, ob Einzel- oder Großunternehmer: gemeinsam sichern alle den Standort ÖSTERREICH. Damit dies nicht nur so bleibt, sondern substanziell besser wird, setzen wir uns für Erneuerung in der Wirtschaftskammer ein. Und dafür braucht es DICH!

Werde Mitglied
Spenden
Newsletter